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Das Gewissen Amerikas


Ein Interview mit Dr. Laura Schlessinger
von Craig Hamilton
 

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Einleitung



Dr. Laura
Schlessinger
Kann es sein, daß Amerikas Radio-Therapeutin Nr. 1 zu einer höheren Moral aufruft als viele der bekanntesten spirituellen Lehrer unserer Zeit?

Unsere Untersuchung über die derzeit verbreitete Spiritualität in Amerika hat uns weit herumgeführt – von den Cafés und Bücherkiosken des New Orleans von Andrei Codrescu über den behelfsmäßigen, friedvollen tibetischen Tempel in Nordkalifornien, wo wir Georg Feuerstein trafen, bis zum Konferenzraum eines Hilton-Hotels in West Massachusetts, der mit an die tausend Bewunderern von Deepak Chopra fast komplett ausgelastet war. Als aber unsere Maschine an diesem heißen, bereits sommerlichen Morgen Ende Mai durch die dicke Smogdecke von Los Angeles zur Landung ansetzte, konnte ich nicht umhin zu denken, daß dies hier – im Herzen von so viel amerikanischer Populärkultur, in der Heimat von Hollywood und Beverly Hills, Venice Beach und dem Valley – wohl der letzte Ort auf der Erde gewesen wäre, in dem ich mich auf der Suche nach Klarheit in dem verwirrenden Bild zeitgenössischer amerikanischer Spiritualität wiederzufinden erwartet hätte. Als unser Pilot eine Schleife über die überfüllten Strände flog, die Coppertone (amerikanisches Sonnenöl, Anm.d.Ü.) zu einem absolut geläufigen Begriff gemacht haben, schweiften meine Gedanken zurück nach Nordindien, zu dem Tag, als ich zum ersten Mal von dem Tausenden von Menschen bekannten Medienphänomen „Dr. Laura“ gehört hatte.

Es war im Februar dieses Jahres gewesen, zu Beginn unseres jährlich stattfindenden Retreats in der heiligen indischen Stadt Rishikesh, als sich unser Redaktionsteam auf der Dachterrasse des Ashrams traf, um unsere Pläne für die nächste Ausgabe zu diskutieren. „Sieh einer an!“ rief mein Kollege und Freund aus und holte einen Zeitungsausschnitt aus der Wochenbeilage des San Francisco Chronicle hervor. „Was diese Frau sagt, klingt unglaublich.“ Das Farbcover zeigte eine lächelnde, blonde, gut frisierte Vierzigerin im hellblauen Kostüm mit Messingknöpfen und darüber den Titel: „Dieser Doktor ist IN: Ein Seelendoktor aus dem Radio fasziniert das Land mit strengen Tönen und Predigten über Moral.“

Ich bemühe mich immer nach Kräften, meinen Geist hinsichtlich unseres redaktionellen Inhalts offenzuhalten, aber an diesem Tag ging das offensichtlich daneben. „Klingt ganz interessant“, meinte ich, „aber wir haben nicht viel Zeit, deshalb sollten wir uns vielleicht darauf beschränken, über Personen zu sprechen, die wir für das Magazin in Betracht ziehen.“ „Eben deshalb habe ich das mitgebracht“, sagte mein Freund. „Ich meine, wir sollten sie für die nächste Ausgabe in Betracht ziehen.“ „Ein Seelendoktor im Radio? Ich verstehe wirklich nicht, was...“ Ich spürte, daß ich im Zweifel wohl zu seinen Gunsten stimmen sollte, ließ also meinen Protest in einem Gemurmel ausklingen, und dann las er: „Dr. Laura Schlessinger hat eine Mission“, begann der Artikel. „Ihr Ziel? Eine Umkehrung der ’Alles ist erlaubt‘-Exzesse der sechziger Jahre. Ihre Methode? Den Gehirnen ihrer Hörer die Botschaft einzuhämmern, daß sie nicht glücklich werden können dadurch, daß sie sich nur um sich selbst kümmern, sondern vielmehr durch Opfer, persönliche Verantwortung und Pflichterfüllung.“ Ich muß gestehen, daß mein anfänglicher Eindruck durch diese Einführung nur wenig revidiert worden war, aber irgend etwas weckte doch meine Aufmerksamkeit. Dr. Laura (sie ist jetzt an zweiter Stelle der Radio-Talkmaster in Amerika) wurde in dem Artikel als harte, durchaus ernstzunehmende Extherapeutin dargestellt, die keine Bedenken hat, Anrufern wie auch Zuhörern mit aller Deutlichkeit zu sagen, was sie davon hält, wie sie ihr Leben führen. Dann wurde erklärt, daß sie Ethik, Moral – und Spiritualität als den Hauptbereich ihrer Arbeit mit Menschen sieht. Unter anderem wird auch von ihrer kritischen Haltung gegenüber der „Selbsthilfebewegung“ berichtet und auch von ihrer Meinung, daß dreißig Jahre Selbstanalyse und Psychotherapie dazu beigetragen haben, einem Klima Nahrung zu geben, in dem die Suche nach Selbsterfüllung um jeden Preis zu nichts Geringerem als der Suche nach dem Heiligen Gral erhoben wurde und daß sich Menschen im allgemeinen nur noch sich selbst verpflichtet fühlen.

Ich glaube, dieser letzte Punkt bewog mich mehr als alles andere dazu, meine Haltung zu ändern. Denn in unseren eigenen Untersuchungen zum Dilemma der Spiritualität in der Gegenwart war genau das eine unserer beunruhigendsten Beobachtungen, daß nämlich vieles von dem, was derzeit im Westen im Namen spiritueller Transformation gelehrt wird, die Menschen häufig noch narzißtischer zu machen schien, als sie es bereits waren, bevor sie begannen, sich für Spiritualität zu interessieren. Da stand es nun schwarz auf weiß. Ich hatte nur einen zerfetzten Zeitungsausschnitt aus einem entfernten Winkel der Welt in der Hand, aber ich begann mich zu fragen: Wäre es denkbar, daß sie, eine Radiotherapeutin, die vermutlich in einem ganz anderen kulturellen Bereich zu Hause ist als wir, tatsächlich eine direkte Antwort auf das Dilemma gibt, das wir in dieser Ausgabe ansprechen wollen? Der Gedanke war faszinierend. Denn wenn das, was in dem Artikel stand, wahr war, schien Dr. Laura auf ihre ganz spezielle Art und Weise viele der Grundgedanken der modernen Bewegung, die sich in unserer Zeit das menschliche Potential zum Inhalt gemacht hat, in Frage zu stellen, viele der allem Anschein nach revolutionären Ideen über persönliches Wachstum und die menschliche Natur, die im Laufe der letzten zwei oder drei Jahrzehnte von einem großen Teil des progressiven Amerika als Wahrheiten akzeptiert worden waren. Und noch dazu schien sie bei ihren Anrufern zu den heikelsten moralischen Problemen einen festen Standpunkt einzunehmen. (Diesbezüglich spricht der Artikel auch über ihre konservativen Ansichten zu vielen sozialen Themen, was uns zu der Annahme führte, daß wir mit ihr nicht unbedingt in allem einer Meinung sein würden.) Daß aber eine Psychotherapeutin im Radio – eine Person, deren Einschaltquoten und daher auch Karriere völlig von ihrer Fähigkeit abhängen, das Interesse einer breiten Zuhörerschaft wachzuhalten – eine provozierende und auch zu Herzen gehende Botschaft anzubieten schien, die ganz sicher sowohl bei den Anrufern als auch bei den Zuhörern die Grenzen des für sie Angenehmen sprengt, konnten wir nicht einfach ignorieren. Daß sie möglicherweise auch noch viele der grundlegendsten Paradigmen der Psychotherapie ablehnt, aus der ihr gesamter Berufsstand erwachsen war, schien mehr zu sein, als ich an diesem Tag unter der blendenden indischen Sonne fassen konnte. Dort, mit dem zerklüfteten Vorgebirge des Himalaya im Rücken und mit dem Blick auf den vorbeiplätschernden Ganges, begann ich ernsthaft die Möglichkeit ins Auge zu fassen, daß wir an dem unwahrscheinlichsten aller möglichen Orte – in den amerikanischen Populärmedien – eventuell wirklich eine Sinnesgenossin gefunden hatten.

Erst als wir mehr als einen Monat später wieder in den Staaten waren, hatten wir endlich die Gelegenheit, Dr. Laura zu hören. Und an diesem einen Nachmittag bestätigte sie alles, was wir erwartet hatten – und noch ein bißchen mehr.

„Guten Tag. Ich bin Dr. Laura Schlessinger. Meine Telefonnummer: I-800-Dr. Laura, ich wiederhole I-800-D-R-L-A-U-R-A. Mark, herzlich willkommen in der Sendung.“ Ihr erster Anrufer an diesem Tag war ein junger Mann von neunundzwanzig Jahren, der, nachdem er kurz davon berichtet hatte, wie lebensverändernd ihre Sendung für ihn gewesen war, erklärte, daß er aus Angst vor Zwang und Verantwortung Schwierigkeiten hatte, Verpflichtungen einzugehen. „Ich glaube, ich bin schlicht und einfach egoistisch“, sagte er zu ihr. Ich war durch meine Psychotherapieausbildung konditioniert und erwartete, daß sie seine negative Selbstverurteilung in beruhigender Weise widerlegen und dann eine Reihe von tiefgehenderen Fragen stellen würde, um die Ursache seiner Angst herauszufinden, und daher kam ihre Antwort für mich unerwartet. „Ich glaube, das sind die meisten Menschen“, begann sie. „Nennen wir die Dinge beim Namen. Der erste Instinkt ist der der Selbsterhaltung, nicht wahr? Das ist das Tier in uns. Aber wir haben die Möglichkeit im Leben, uns darüber, einfach Tier zu sein, zu erheben, was bedeutet, uns aus eigener Anstrengung zum Abbild Gottes zu machen.“ Nach einer kurzen Diskussion darüber, wie verdienstvoll es ist, Verpflichtungen einzugehen, wobei sie ihn zweimal zwang, kurz einzuhalten und über ihre Worte nachzudenken, antwortete sie auf seine Feststellung, daß er vermutlich das Analysieren übertreibe und einfach einen „Schubs“ brauche, mit den Worten: „Nein, Sie analysieren nicht zuviel. Sie befinden sich in dem Dilemma, in dem alle Menschen sind: Wie kann ich über das Tier in mir selbst hinausgehen? Und das geht nur durch Geben. Es wird keinen Schubs geben. Nichts wird Ihren Geist völlig verändern. Nichts wird Sie dazu bringen, sich heiter zu fühlen. Sie selbst müssen den Mut aufbringen, ein Mensch zu sein und kein Tier in Menschengestalt. Es geht um Mut. Und Mut entsteht nicht dadurch, daß man überzeugt ist. Wenn Menschen über den Hügel gehen, um in einer Schlacht zu kämpfen, sind sie dann davon überzeugt, daß sie nicht sterben werden? Sind sie von Anfang an davon überzeugt, daß sie den Kampf gewinnen werden? Sie hoffen es. Aber überzeugt sind sie nicht, und trotzdem tun sie es. Denn es ist die Mühe wert, und sie haben Vertrauen zu ihrem Ziel, und sie setzen sich leidenschaftlich für ihr Ziel ein.“

Für diejenigen von uns, deren Bezugsrahmen Freuds freie Assoziation, Carl Rogers’ partnerzentriertes Zuhören und Carl Jungs Traumanalyse sind, scheint ein solch leidenschaftlicher Appell an die Ehre weit entfernt von Therapie zu sein. Aber im Laufe des einstündigen Ausschnitts aus dieser Sendung, die wir hörten (tatsächlich ist sie an fünf Wochentagen jeweils drei Stunden lang auf Sendung), konnten wir sechs solcher Begegnungen mitanhören, in denen alles vorkam, von der Auseinandersetzung mit aggressiven Familienmitgliedern bis zur Homophobie. In einem besonders heiklen Gespräch mit einem Lehrer, der versuchte, die offensichtlich bösartigen Eltern eines Problemschülers unterstützend zu lenken, startete Dr. Laura sogar ein direktes Statement zum Versagen des psychiatrischen Establishments, wenn es darum geht, die Existenz des Bösen anzuerkennen. Das Böse? In der Talkshow eines Seelendoktors? Nach dieser Stunde hatten sich drei Dinge unauslöschlich in meine Psyche eingeprägt, erstens: noch nicht einmal in seinen wildesten Träumen konnte man das hier die Talkshow eines Seelendoktors nennen, zweitens: Dr. Laura hatte tatsächlich eine konservativere Weltsicht, als ich persönlich akzeptieren konnte, und drittens: wenn unsere nächste Ausgabe vollständig sein sollte, mußte ich mit dieser Frau sprechen. Es war klar, daß der Blickwinkel, unter dem Dr. Laura jede Problemsituation, die ihr begegnet, in Angriff nimmt, einen völligen und unwiderstehlichen Kontrast zu fast jeder uns bekannten populären Methode für persönliches Wachstum darstellte.

Wenn Zahlen etwas auszusagen vermögen, dann ist der Wirkungsgrad von Dr. Laura sicher unbestritten. In den drei Jahren, seit ihre Sendung national gesendet wird, ist ihre Popularität raketenartig emporgeschnellt. Allein in den Vereinigten Staaten hören derzeit mehr als 20 Millionen Menschen ihre Sendung, die von 450 Sendestationen gesendet wird (damit liegt sie knapp hinter dem rechten Propagandisten Rush Limbaugh). Sie ist die Nr. 1 der Radio-Talkmaster in Kanada und wird über internationale Sender auch nach Großbritannien und Südafrika gesendet, was vermuten läßt, daß bald die gesamte englischsprachige Welt Gelegenheit haben wird, ihren täglichen moralisch-spirituellen Adrenalinstoß zu bekommen. In Anbetracht der Energie, die sie ganz offensichtlich in ihre Arbeit legt, ist es nicht besonders überraschend, daß sie mit der Feder ebenso aktiv ist wie mit dem Mikrophon. Neben einer national erscheinenden Wochenkolumne und einem monatlichen Rundbrief Go Take On the Day (Nimm den Tag in Angriff, Anm.d.Ü.) hat sie in den letzen zwei Jahren zwei Bestseller geschrieben, wovon der zweite How Could You Do That?! The Abdication of Character, Courage and Conscience (Wie konntest Du das tun?! Die Abdankung von Charakter, Mut und Gewissen, Anm.d.Ü.) zur Zeit der Veröffentlichung dieses Berichts an dritter Stelle auf der Sachbuch-Bestsellerliste steht. Ihr drittes Buch Ten Stupid Things Men Do to Mess Up Their Lives (Zehn Dummheiten, die Männer begehen und damit ihr Leben komplizieren, Anm.d.Ü.), das Pendant zu ihrem ersten Buch mit demselben Titel für Frauen, soll in diesem Herbst erscheinen. Sogar im Cyberspace scheint sie Wellen zu schlagen. Jetzt online mit einem ganzen Website-Verkaufskatalog und allem, was dazugehört, hielt sie ihre erste Online-Gesprächsstunde im Mai. Mit mehr als 300.000 Antworten von Teilnehmern auf ihre ersten fünfzehn Minuten (die stärkste Reaktion, die es je auf eine Online-Diskussion gab), ließen die begeisterten Teilnehmer im Netz den Server zusammenbrechen, und die virtuelle Diskussion mußte bis auf weiteres verschoben werden.

Ich sprach mit Dr. Laura in den Studios ihres Heimatsenders, KFI Radio in Los Angeles. Dort fand ich, umgeben von gerahmten Zeitungsartikeln und Covers, eine sehr humorvolle, freundliche und angesichts ihres Bekanntheitsgrades erstaunlich unprätentiöse Person mit strahlendem Lächeln vor – im großen ganzen die Dr. Laura, an die ich mich damals bereits durch regelmäßiges Hören ihrer Sendung im Radio gewöhnt hatte. Im Laufe unseres Gesprächs, das etwas mehr als eine Stunde dauerte, zeigte sie viel von sich selbst und ganz besonders von der tief religiösen Weltanschauung, der ihre leidenschaftliche Überzeugung entspringt.

„Wenn ich etwas mache, dann mache ich es hundertprozentig“, sagte sie uns, und das gelte gleichermaßen für ihr religiöses Leben wie für ihr Training im Kampfsport (im Alter von fünfzig hatte sie kurz zuvor den schwarzen Gürtel in Karate erworben). Sie hatte sich schon immer mit den jüdischen Wurzeln ihrer Familie väterlicherseits identifiziert und war 1966 zum orthodoxen Judentum „konvertiert“. Sie ißt koscher. Sie hält den Sabbat ein. Sie geht in die Synagoge. Sie glaubt an den Bund. Und dank ihrer sehr profilierten Position hat sie das große Glück, eine ununterbrochene Ausbildung im Judentum zu genießen, unter der Führung einer ganzen Heerschar von Rabbis im ganzen Land, mit denen sie regelmäßig korrespondiert und Gespräche führt.

Ich war also höchst erstaunt, als sie zu Beginn des Interviews gestand, daß sie in ihrem eigenen spirituellen Leben einen Mangel an Verbundenheit mit Gott verspürt. Im Laufe unseres Gesprächs jedoch wurde es immer klarer, daß Dr. Laura weniger eine Frau mit spiritueller Tiefe als eine gläubige Frau ist, deren Leidenschaft und Überzeugung nicht aus direkter spiritueller Erfahrung stammen, sondern aus ihrem unerschütterlichen Glauben an die Ideen und Ideale ihrer erwählten Religion. Im Licht unserer Ausgabe über die moderne Spiritualität in Amerika ist es fast eine Ironie, daß Dr. Laura zwar scheinbar kein Konzept zur Erleuchtung hat und in keinerlei Hinsicht versucht, einen Weg zur Transzendenz zu lehren, tatsächlich aber die Menschen zu einem offensichtlich weit höheren Niveau anzuhalten versucht als viele von denen, die behaupten, anderen den Weg zu diesem ultimativen Ziel zu zeigen.

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WIE Ausgabe 1:
Unsere Ausgabe zum Thema: Das moderne spirituelle Dilemma


Werden die großen östlichen Weisheitslehren verwässert, um sie unserem westlichen Konsum-Denken anzupassen? Dieses Heft beinhaltet einen Artikel von Ken Wilber und Interviews mit Georg Feuerstein, Talk-Radio Gastgeberin Dr.Laura Schlessinger, Deepak Chopra und dem Sozialkritiker, Poeten und Mitarbeiter des National Public Radio (NPR), Andrei Codrescu.
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