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Dadi Janki


Die wahren Business-Gurus
 






Dadi Janki

"Es ist Gottes Aufgabe, das Unreine zu läutern, die Welt zu transformieren", sagt Dadi Janki. "Aber allein kann Gott es nicht tun. Er sagt: "Ich muss das durch euch tun. Ihr habt auf Erden die Hölle geschaffen, nun müsst ihr auch das Werkzeug sein, mit dem der Himmel erschaffen wird. Dann könnt ihr die Herrscher des Himmels sein.'" Diese Botschaft ist Dadi Jankis Auftrag an Führungskräfte. Und obwohl diese zierliche, in einen weißen Sari gehüllte Frau den Eindruck erwecken könnte, als stamme sie aus einer längst vergangenen Epoche, so ist sie doch eine wegweisende Kraft in eine leuchtende Zukunft. "Jene, die eine positive Vision der Zukunft haben", schreibt sie, "vermitteln uns eine Vorstellung von der Welt ... in der das höchste Potenzial des Menschen vollkommen verwirklicht ist. Aber wir können diese Stufe nur erlangen, wenn es Führungspersönlichkeiten gibt, die uns dorthin geleiten."

Und sie ist fest entschlossen, solche Führungspersönlichkeiten zu schaffen. Durch "Call of the Times"-Dialoge fordert sie Schlüsselfiguren aus Regierung, Wirtschaft und dem gemeinnützigen Bereich aus allen fünf Kontinenten dazu auf, sich mit der gegenwärtigen menschlichen Lage in tiefgründigen Gesprächen und Reflexionen auseinander zu setzen. Sie ist dafür bekannt, dass sie nach diesen Gesprächen jemanden auswählt, der die Arbeit durch Meditation und engagierten Dialog direkt mit ihr fortführt, wodurch sie sich versichert, dass die betreffende Person unsere Weltkrise wirklich instinktiv begreift und sich verpflichtet fühlt, auf neue und tief greifende Weise zu handeln. Nachdem beispielsweise Brian Bacon, Strategieberater einiger der weltgrößten internationalen Unternehmen, Dadi Janki und der Brahma Kumaris begegnet war, bot er der Brahma Kumaris World Spiritual University seine hoch geschätzten Führungstrainings gratis an. Und Joseph Jaworski, der Gründer von Generon Consulting, schreibt Dadi Janki die Inspiration für seine Global Leadership-Initiative zu, die entwickelt wurde, um die größten Herausforderungen anzugehen, denen sich die Menschheit gegenübersieht.

"Ihre Autorität basiert nicht auf einer formalen Position, die sie innehat", sagt Tex Gunning, Präsident von Unilever Bestfoods Asia. "Ihre Kraft kommt einzig aus ihrer spirituellen Glaubwürdigkeit. Je mehr ich als Manager nach Vorbildern suchte, desto klarer erkannte ich, dass dies die Kraft mit den tiefsten Wurzeln ist. Wenn mein Chef mich bittet, ein Meeting zu arrangieren, dann schaue ich zuerst in meinen Kalender. Aber wenn Dadi Janki, zu der ich keine formale Beziehung habe, sagt, ich solle nach London kommen, dann setze ich mich einfach in das nächste Flugzeug!" Allen, die mit ihr in Kontakt kommen, macht sie ganz deutlich, dass es keine andere Wahl gibt, als auf den Ruf nach Veränderung der Welt zu antworten. "Wie Gott sagt: ‚Dies ist, was ihr zu tun habt'. Und wir müssen sagen: ‚Ja, wir werden es tun.'"

John P. Milton wurde vom Blitz getroffen–wortwörtlich. An einem entscheidenden Punkt auf seinem Weg der Transformation traf ihn ein Blitzstrahl durch ein offenes Fenster hindurch und katapultierte sein Bewusstsein so weit fort, dass er "kopfüber in den Himmel schoss". In den letzten vierzig Jahren hat dieser ehemalige Professor für Umweltforschung, der "ein bisschen was von einem Indianer" in sich hat, denen, die mit ihm in die Wildnis hinaus gegangen waren, gezeigt, wie man die lebendige Weisheit versteht, die in Blitzen, im Wind und in den Kreaturen der Erde zum Ausdruck kommt. Milton, den Peter Senge "einen der wirklich bedeutenden Lehrer, die aus dem kulturellen Umfeld Amerikas stammen", nennt, hat einen Weg gefunden, Uneingeweihte für den heiligen Übergangsritus der Ureinwohner Amerikas, die heilige Suche nach einer Vision, vorzubereiten. Und insbesondere Führungspersönlichkeiten aus der Geschäftswelt finden, dass Miltons Fähigkeit, sie zu einer Begegnung mit der Natur zu führen, es ihnen ermöglicht, einen tieferen Sinn zu finden; gleichzeitig setzt diese Fähigkeit auch die Kreativität frei, die notwendig ist, um diesen Sinn täglich mit Leben zu erfüllen.

Er beobachtet, dass "Führungspersönlichkeiten aus Organisationen viel darüber reden‚ ‚ausgetretene Denkwege zu verlassen', aber das auch zu tun, ist nicht so einfach. Die heilige Suche nach einer Vision lässt die Einschränkung durch diese ausgetretenen Wege buchstäblich verschwinden. Und plötzlich sieht man unbegrenzten Raum und unendliche Offenheit und Freiheit, einfach reine Kreativität." Aber für Milton liegt der Sinn der Visionssuche nicht allein darin, Führungspersönlichkeiten kreativer zu machen. Es geht ihm auch darum, über unsere "anthropozentrische Sicht der Welt hinauszukommen, die uns daran hindert, eine umfassendere Verbindung mit der Erde, dem Universum und auch dem Ursprung selbst zu erfahren". Denn es ist unsere ichbezogene Abtrennung vom Leben, die uns an den Rand des ökologischen Zusammenbruchs gebracht hat. "Wir stehen einer Zeit gegenüber, in der wir eine völlig neue Technologie entwickeln müssen", sagt Milton. "Dieser Prozess bewirkt zwei Dinge, die von absolut entscheidender Bedeutung sind: Er bringt uns in Verbindung mit der Erde, Gaia, damit man durch Einsicht verstehen lernt, was neu geschaffen werden muss; und dann führt er einen natürlich zu einer kreativen Verbindung mit dem reinen Ursprung. Es ist klar, dass ein Teil der großen Aufgabe, der wir uns gegenübersehen, darin besteht, eine wirklich nachhaltige Technologie zu entwickeln, was dann für eine gewaltige ökonomische Wiedergeburt sorgen würde. Alles, was wir dafür brauchen, ist die Vision."



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